Wenn wir über die Vorteile und Chancen von TopSharing sprechen, gibt es wie immer unterschiedliche Blickwinkel. Letztlich können alle Beteiligte von dieser Form des Arbeitens profitieren, vorausgesetzt bestimmte Bedingungen sind erfüllt. Die wichtigsten Vorteile, die Unternehmen und Tandem-Partner*innen durch TopSharing gewinnen, beschreiben wir in diesem Blogbeitrag.

Work-Life-Balance verbessern

Häufig spielt für die Tandem-Partner*innen zum Beispiel eine verbesserte Work-Life-Balance eine große Rolle. So wird durch TopSharing möglich, dass Menschen ihrer Qualifikation und Erfahrung entsprechend arbeiten können und trotzdem genügend zeitliche und mentale Freiräume für andere Lebensbereiche erhalten.

Und zwar Zeit zum Beispiel für:

  • Hobbies,
  • Familie,
  • Ehrenamt,
  • Weiterbildung
  • oder auch für ein weiteres berufliches Standbein.

Dabei können Überstunden reduziert und Führungs- und Expertenrollen teilzeitfähig werden. Der Work-Life-Balance-Faktor wird im Übrigen sowohl von Frauen als auch von Männern als wichtiger Motivator für TopSharing gesehen. Das zeigt unter anderem unsere Studie zum Interesse an TopSharing. Mehr zu diesem Aspekt kannst Du in diesem Blogartikel lesen, in dem wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt haben, was TopSharing mit der Work-Life-Balance zu tun hat.

TopSharer motivierter im Vergleich zu einer Einzel-Führungskraft

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung (Führungskräfte-Radar 2020), bei der rund 1.000 Führungskräfte in einer repräsentativen Untersuchung befragt wurden, zeigt auf, dass die Mehrzahl der Führungskräfte in Deutschland sich von ihren Aufgaben als Führungskräfte überfordert sieht. Die Verfasser der Studie gehen sogar so weit zu sagen, dass „man bei der Hälfte der deutschen Führungskräfte nicht davon ausgehen (kann), dass sie ihrer Verantwortung unbeschwert nachkommen.“

Wir sagen zwar nicht, dass sich alle Herausforderungen einer Führungskraft heute nur durch TopSharing lösen ließen.

Quelle: Führungskräfte-Radar 2020, BertelsmannStiftung

Dennoch gibt es eine Reihe von Studien, die zeigen, dass kooperative und kollaborative Führungsmodelle dazu beitragen können, dass die Führungsrolle als weniger belastend empfunden wird. Und dass die Auswirkung auf die Motivation der Führungskraft positiv sein kann.

Zwei Beispiele dafür sind:

  • In einem Online-Artikel des Harvard Business Review wird auf eine Studie (Buckingham & Goodall, 2019) Bezug genommen, die besagt, dass Mitarbeiter*innen, die in interaktiven Teams arbeiten, sich doppelt so stark zu engagieren scheinen wie diejenigen, die ihre Arbeit hauptsächlich alleine tun.
  • Zudem berichtet eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrums Berlin (2019), dass die meisten JobSharing-Tandems mit ihrem Tandem-Modell sehr zufrieden sind.

Der Aspekt, dass Tandems in der Regel hochmotivierter und engagierter wirken (auch auf uns in unserer aktuellen Studie), scheint sich damit zu bestätigen.

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Ausfälle kosten weniger – durch bessere Vertretung

Weil Tandems viele ihrer Aufgaben idealerweise ohnehin gemeinsam verantworten, können sie sich zudem auf einem qualitativ höheren Niveau gegenseitig vertreten als es bei einer Einzelbesetzung möglich wäre. Die Ausfallkosten können damit für Unternehmen deutlich reduziert werden.

Employer Branding

Durch das Angebot von TopSharing und der damit verbundenen erhöhten Motivation können Arbeitgebende für ihre aktuellen und potentiellen Mitarbeitenden attraktiver werden.

Es wirkt sich also positiv auf das Employer Branding aus, was im Zuge des demographischen Wandels und des kommenden Fach- und Führungskräftemangel immer wichtiger wird. Dadurch, dass ab 2020 die Babyboomer-Generation vermehrt in Rente gehen wird (Nagel-Jachmann, 2019; Szebel-Habig, 2019), sind Unternehmen zunehmend gefordert, sehr genau zu schauen, was die (raren) potenziellen Arbeitnehmer*innen von ihnen erwarten. Ganz einfach auch deswegen, weil sonst noch mehr offene Positionen unbesetzt bleiben werden.

Produktiver arbeiten, Prozess-Sicherheit erhöhen und Qualität verbessern

Die erhöhte Motivation wirkt sich gleichzeitig positiv auf die Produktivität der Tandems aus. Auch durch die meist bessere zeitliche Verfügbarkeit auf der gemeinsamen Rolle steigt die Prozess-Sicherheit.

  • Doppelte Erfahrung,
  • zweifaches Commitment,
  • doppeltes Know-how
  • sowie die unterschiedlichen Perspektiven

tragen dazu bei, dass die Qualität der Arbeit sich verbessert – auch weil wichtige Entscheidungen besser abgewogen und damit fundierter getroffen werden können.

 

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Synergieeffekte nutzen, Qualität & Output erhöhen  

Wenn sich Tandems in ihren Kompetenzen sowohl überschneiden als auch gegenseitig ergänzen, entsteht ein hohes Potential für starke Synergieeffekte. In vielen Fällen erhöht sich dadurch sowohl die Qualität als auch die Quantität des Outputs. Und das gegenseitige (strategische) Lernen voneinander ist ein weiterer interessanter Aspekt dabei, zwei Expert*innen auf einer Rolle zusammen wirken zu lassen!

Der Output erhöht sich in der Praxis auch deswegen häufig, weil bei der konkreten Besetzung einer Position/ Rolle mit zwei Personen oft die Stelle dann doch mit mehr als einem 100 % Zeitbudget ausgestattet wird. Es ist zwar möglich, eine 100 % Stelle einfach durch zwei auf jeweils 50% aufzuteilen. Um aber das volle Potenzial einer TopSharing Stelle zu heben, sollte es unbedingt eine Überlappungszeit geben.

Das haben auch viele Unternehmen erkannt, so dass sich die TopSharing Tandems zum Beispiel eine 120 % -Stelle teilen (mit einer 60:60-Aufteilung) oder eine 150 %-Stelle (und 60:80-Aufteilung). Bis hin zu der Möglichkeit, dass zwei Vollzeitkräfte sich eine Führungsrolle teilen (also 200 % Zeitbudget). Da sich so noch viel mehr Möglichkeiten ergeben, eine wichtige Rolle strategisch weiterzuentwickeln, ist das für viele Organisationen (und Tandems) eine interessante Option. Auf die möglichen Tandem-Modelle gehen wir in diesem Blog-Artikel vertiefend ein. 

Kurzfristig Kapazitäten erhöhen können

Darüber hinaus bietet TopSharing die Chance, dass in Zeiten eines besonders hohen Arbeitsaufkommens die Tandempartner*innen ihre Kapazitäten kurzfristig in Summe stärker aufstocken können. Und das natürlich mehr als es bei einer Einzelperson allein möglich wäre.

In Phasen mit geringerem Arbeitsaufwand können sie ihr Pensum auch wieder reduzieren, so dass mit saisonalen Schwankungen durch dieses Tandem-Modell besser und flexibler umgegangen werden kann als bei einer Einzelbesetzung. 

Du willst mehr über TopSharing erfahren?

Dann bekommst Du in unserem 20-Minuten-Grundlagen-Video Antworten auf die 5 häufigsten Fragen zum Thema und einen ersten Eindruck von uns als Pairforming-Tandem gleich mit. 

Sich gegenseitig entlasten und Burnout vorbeugen

Und dadurch, dass die Tandems die Verantwortung gemeinsam tragen, können sie sich wunderbar gegenseitig entlasten. Das wiederum hilft, Burnout zu vermeiden. Auch aus Unternehmensperspektive eine interessante Möglichkeit,  Ausfallkosten vorzubeugen.

Sparring, Coaching und eine steile Lernkurve inklusive

Durch die Wahrnehmung einer gemeinsamen Rolle ist das gegenseitige Sparring und Coaching immer schon „mit eingebaut“. Und der Aspekt des „Training-on-the-Job“ erlebt im TopSharing noch einmal eine ganz neue Dimension.

Lösungen werden kreativer und die individuelle Lernkurve, das bestätigen uns TopSharing-Tandems immer wieder, ist so steil, wie sie es auf einer Einzelposition selten zuvor erlebt haben.

So werden durch dieses Modell ganz neue Wege der Personalentwicklung möglich. Insbesondere auch für Menschen, die sich für Teilzeit interessieren oder einfach neue Wege bei der persönlichen Weiterentwicklung gehen wollen.

 

Wissen bleibt im Unternehmen und der Rekrutierungspool kann durch TopSharing erweitert werden.

Für die Arbeitgebenden ist TopSharing darüber hinaus auch deshalb eine sehr gute Lösung, weil auf diese Weise kostbares Firmen-Wissen im Unternehmen bleibt. Und weil der Rekrutierungspool dadurch erhöht werden kann.

Denn nach wie vor werden Führungs- und Expertenstellen häufig nur in Vollzeit und mit einer Einzelperson besetzt. Durch TopSharing können nun auch hochqualifizierte und erfahrene Personen, die in Teilzeit arbeiten wollen, berücksichtigt werden. Die Auswahl der in Frage kommenden Personen wird damit sehr viel größer.

Diversität erhöhen

Auch in Sachen Diversity bringt das Modell viele Vorteile, egal ob es sich um diverse Persönlichkeiten, kulturelle Hintergründe, unterschiedliche Geschlechter oder Generationen handelt.

So geht das TopSharing Potenzial in Bezug auf Diversity weit über das Thema Geschlechtergerechtigkeit hinaus. Und so sehen wir in dem Angebot solcher flexiblen Modelle auf Führungs- und Experten-Ebene einen entscheidenden Schlüssel dafür, um nicht nur mehr Frauen für sämtliche Managementebenen zu gewinnen, sondern darüber hinaus generell für mehr Vielfalt auf allen Management-Positionen zu sorgen.

Auch Mitarbeitende profitieren von der Perspektivenvielfalt.

In unserer aktuellen Interview-Studie unter Doppelspitzen gewinnen wir einen wertvollen Rundum-Blick auf das Thema. Auch weil wir mit den Vorgesetzten, Mitarbeiter*innen und Peers dieser Tandems sprechen.

Und gerade von Mitarbeiter*innen (die dann eben zwei Vorgesetzte haben) erhalten wir häufig die Rückmeldung, dass sie es für sehr wertvoll halten, Feedback aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven zu bekommen. Weil sie durch diesen Perspektiven-Reichtum viel mehr lernen können als von einer/m einzelnen Vorgesetzten. 

Dass das Ganze also auch darauf einzahlt, als Arbeitgeber durch ein solches Angebot für Mitarbeiter*innen attraktiver zu werden, ist ganz klar.

 

Du willst die wichtigsten Fakten einschließlich Beispiele aus der Praxis auf den Punkt gebracht lesen?

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Welch eine Chancen-Vielfalt, sowohl für Tandem-Partner*innen als auch für Arbeitgebende. Eine echte Win-Win-Lösung für alle Beteiligten!

Mehr zu den 10 wichtigsten Fragen rund um TopSharing findest Du in diesem Blog-Artikel. 

Du willst wissen, wie Du das Thema TopSharing praktisch angehen kannst? Oder wie Ihr als Tandem schnell eine gute Teamperformance schaffen könnt?

Dann komm in unser LIVE WEBINAR am 01. und 03. April 2020. Dort beantworten wir am Ende in einer gemeinsamen Q&A-Session Deine persönlichen Fragen. 

Und wenn Du uns vorab Deine Fragen mitteilst, können wir diese direkt von Anfang an schon mit im Webinar einplanen. Bist Du dabei? Wir würden uns freuen. 🙂

Ansonsten wünschen wir Dir – wie immer: Viel Spaß beim Pairformen.

Deine Esther & Katharina

PS: Herzliche #WirBleibenZuhauseGrüße … bleib gesund!

 

IN UNSEREM VIDEO BEKOMMST DU ANTWORTEN ZU DEN 5 HÄUFIGSTEN FRAGEN ZU TOPSHARING!

 

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Durch unsere 10-Schritte-Anleitung brauchst du das Rad nichtmehr neu erfinden.Jetztbekommst Du Klarheit, wie Du das Thema TopSharing persönlich angehen kannst.

 

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