TOPSHARING-STUDIE (2019)

Studie zum Interesse an Jobsharing auf Führungsebene (Himmen, 2019)

TOPSHARING-STUDIE WURDE IM HERBST 2018 VOM SPRINGER GABLER VERLAG MIT DEM BestMASTERS AWARD AUSGEZEICHNET

Im Frühjahr 2017 hat Esther im Rahmen ihres berufsbegleitenden Masterstudiums der Wirtschaftspsychologie 146 hochqualifizierte Führungskräfte und Experten aus Deutschland befragt und dabei wissenschaftlich erhoben, wie stark diese sich persönlich für das Arbeitsmodell TopSharing interessieren. Für uns als Experten-Tandem waren die Studienergebnisse ein großer Erkenntnisgewinn – und Ausgangspunkt für unsere aktuelle Forschung zu dem Thema Joint Leadership. 

TOPSHARING-Studie

Himmen, 2019: Eine Studie zum Interesse an Jobsharing auf Führungsebene

Mit Topsharing können Unternehmen den Rekrutierungspool erweitern, Führungskräfte entlasten, den Frauenanteil im Management erhöhen und so dem drohenden Führungskräftemangel entgegenwirken. Die von Esther Himmen in Deutschland erstmalig im Jahr 2017 quantitativ durchgeführte, theoriebasierte Studie unter 146 Führungskräften zeigt, dass dieses Arbeitsmodell für Frauen und Männer von großem Interesse ist. Insgesamt spiegelt die nicht repräsentative Umfrage eine klare Offenheit der befragten Führungskräfte gegenüber Topsharing wider. Da die Job-Partner hohe soziale Kompetenzen benötigen, wird auch untersucht, inwiefern die Persönlichkeit das Interesse von Führungskräften an Topsharing beeinflusst. 

Überblick zur Stichprobe (n = 146)

WICHTIGE ERKENNTNISSE AUS DER TOPSHARING-STUDIE:

  • Es fehlt an Rollenvorbildern: 64 % der Befragten hatten vor der Studie noch nie von TopSharing oder Jobsharing für Führungskräfte und ExpertInnen gehört (73% der Männer, 55% der Frauen).
  • Es gibt vielfältige Gründe dafür, warum sich Führungskräfte & ExpertInnen für dieses Modell persönlich interessieren. 83% der Befragten sehen den Hauptgrund für ihr Interesse jedoch in der gegenseitigen Kompetenzergänzung und dem damit verbundenen Entlastungsaspekt.
  • Insgesamt zeigten mehr als zwei Drittel ein starkes persönliches Interesse an TopSharing. Von den 31 – 40 Jährigen betrifft dies sogar 83%.
  • Männer interessieren sich ähnlich stark für TopSharing wie Frauen. Der Unterschied im Interesse der Frauen und Männer ist damit viel geringer als erwartet.
  • Die individuelle Persönlichkeit beeinflusst das TopSharing-Interesse nicht wie aus der Literatur abgeleitet und zu erwarten gewesen wäre. 

Quelle: Himmen, 2019, SpringerGabler Verlag

Auszug aus dem Vorwort der Studie

(Himmen, 2019, S. VII)

„Innovative Führungsansätze begeistern und interessieren mich als erfahrene Managerin und Organisationsentwicklerin sehr. Während meines berufsbegleitenden Masterstudiums der Wirtschaftspsychologie an der FOM Köln konnte ich hierzu tiefer einsteigen, so dass ich mich entschied, in meiner Abschlussarbeit zu dem Shared Leadership Ansatz Topsharing zu forschen. Es vereint ein modernes Führungsverständnis mit einem auf das Individuum ausgerichteten Arbeitsmodell und bietet Organisationen eine neue Flexibilität, sich aktuellen Veränderungsbedarfen zu stellen. Nicht mehr der heroische Leader ist hier gefragt, sondern viel mehr braucht es zwei Persönlichkeiten, die über hohe soziale Kompetenzen verfügen. Und gerade diese Eigenschaften benötigen Führungskräfte dringend, um auch zukünftig Mitarbeitende zu gewinnen, sie zu fördern und dauerhaft zu binden. So gibt es bereits einige Führungstandems, die vorleben, dass dies in der Praxis funktioniert (u. a. bei Bosch AG, Idealo Internet GmbH oder Tandemploy GmbH). Ist Topsharing daher eventuell für viele Führungskräfte interessant? Falls ja, warum und unter welchen Bedingungen? Und inwiefern wird das Interesse dabei von der Persönlichkeit beeinflusst? Sowohl als Wissenschaftlerin, als auch aus meiner beruflichen Erfahrung heraus interessierten mich diese Fragen sehr. Und da es diesbezüglich in Deutschland noch keine wissenschaftliche quantitative Erhebung gab, habe ich hierzu erste Antworten gesucht und gefunden. Gleichzeitig ist Topsharing auch für mich persönlich spannend. In meiner aktuellen Lebenssituation ist es mir wichtig, inhaltlich meinen beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen entsprechend zu arbeiten und zugleich genügend Freiräume für mich und meine Familie zu behalten. Dabei begeistert mich an Topsharing neben dem sozialkompetenzorientierten und Diversity fördernden Charakter vor allem der Mehrwert, den dieser Ansatz im Vergleich zu anderen Führungsmodellen für Unternehmen und Führungskräfte bietet. Mit dieser Veröffentlichung will ich dazu beitragen, Topsharing bekannter zu machen. Denn nur wenn das gelingt, werden Barrieren in den Köpfen gegenüber solch flexiblen Arbeitsmodellen auch in Bezug auf Führung abgebaut. Und weitere, dringend benötigte Rollenvorbilder können entstehen.“

Informationen zur Buchveröffentlichung:

Der Inhalt.

  • Persönlichkeitskonzepte – Interessetheorie
  • Austausch- und kollaborationstheoretische Personalmanagementkonzepte
  • Gender Diversity, Chancengleichheit und Führungsforschung
  • Methodisches Vorgehen – Fragebogenentwicklung
  • Einflüsse auf das Interesse an Topsharing
  • Praktische Implikationen und Handlungsempfehlungen

Die Zielgruppen.

  • Lehrende und Studierende der Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Personalmanagement, Karriereforschung und New Work sowie der Sozialpsychologie
  • Geschäftsführende sowie Fach- und Führungskräfte aus dem HR-Management

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Wir sind KATHARINA WIENCH & ESTHER HIMMEN

Wir unterstützen Führungskräfte, Experten und Unternehmen dabei, durch TopSharing Freiräume zu gewinnen, Potentiale zu heben und neue PairSpektiven auf Führung zu entdecken. 

Unsere eigene Erfahrung mit der Umsetzung innovativer Führungsmodelle (wie zum Beispiel Joint Leadership) kombinieren wir mit wissenschaftlichem Know-how & Best Practice. Wir begleiten Sie dabei, ein neues Verständnis von Führung zu entwickeln und Wege zu finden, dies erfolgreich in der Praxis zu realiseren. Natürlich tun wir das selbst als Tandem, weil wir die vielen Vorteile dieses Modells selbst erleben!

Mehr zu uns und unserer Geschichte finden Sie auf der ÜBER UNS Seite.

DAS SAGEN ANDERE ÜBER UNS & ÜBER TOPSHARING

"Durch das Meetup mit Esther und Katharina habe ich noch einmal einen anderen Blick auf mein eigenes TopSharing bekommen. Ich konnte einige sehr gute Impulse in meinen Arbeitsalltag mitnehmen."

Juliane Menninga

Covestro Deutschland AG

"Es ist klasse zu erleben, dass Joint Leadership nicht nur unser eigenes Herzensthema ist, sondern auch das von Esther und Katharina. Mit ihrer aktuellen Studie leisten sie einen großen Beitrag, die Erfahrungen mit TopSharing auf fundierte Füße zu stellen. Das Interview hat uns als Tandem neue Perspektiven auf das Thema eröffnet, die für jedes Unternehmen wertvoll sind."

Anna-Katharina Schak & Julia Staudt

TopSharing-Leiterinnen des Arbeitsgebiets Steuerung offenes Programm & Service, Deutsche Bahn AG

"Durch das Interview mit Euch Beiden konnten wir wichtige Impulse für unsere JobSharing-Arbeit mitnehmen.
Besonders auch Eure praktischen Tipps helfen uns, nach unserem Wiedereinstieg nach der Elternzeit noch besser zusammenzuarbeiten. Während des Gesprächs mit Euch konnten wir uns noch einmal intensiver mit unserer speziellen Rolle als JobShare Tandem auseinandersetzen. Das tat uns gut und war sehr wertvoll für uns. Vielen Dank dafür.“
Stephanie Schroeder & Danielle Weber

HR Businesspartner im JobSharing

Ich halte Jobsharing in Führungspositionen für einen zukunftsweisenden Weg. Damit wird Beschäftigten in verschiedensten Lebenssituationen die Möglichkeit eröffnet, sich als Führungskraft einzubringen. Wir bieten den Beschäftigten neue Optionen und bleiben gleichzeitig als Arbeitgeber interessant. Ich fördere das Modell auch persönlich und habe es im Kreis meiner engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt. Ich wünsche Frau Himmen und Frau Wiench viel Erfolg bei Ihrer Mission, das Spektrum der Führungsbilder in der öffentlichen Wahrnehmung zu erweitern.

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Die Studie von Frau Himmen verdient meiner Meinung nach eine intensive Diskussion in Wissenschaft und Praxis. So wünsche ich ihr konstruktive Reaktionen. Damit TopSharing die volle Wirkung entfalten und so einen spürbaren Beitrag zum Führungskräftemangel leisten kann.

Alfred Lukaszcyk

Dozent an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

"Durch das Meetup mit Esther und Katharina habe ich noch einmal einen anderen Blick auf mein eigenes TopSharing bekommen. Ich konnte einige sehr gute Impulse in meinen Arbeitsalltag mitnehmen."

Juliane Menninga

Covestro Deutschland AG

"Es ist klasse zu erleben, dass Joint Leadership nicht nur unser eigenes Herzensthema ist, sondern auch das von Esther und Katharina. Mit ihrer aktuellen Studie leisten sie einen großen Beitrag, die Erfahrungen mit TopSharing auf fundierte Füße zu stellen. Das Interview hat uns als Tandem neue Perspektiven auf das Thema eröffnet, die für jedes Unternehmen wertvoll sind."

Anna-Katharina Schak & Julia Staudt

TopSharing-Leiterinnen des Arbeitsgebiets Steuerung offenes Programm & Service, Deutsche Bahn AG

"Durch das Interview mit Euch Beiden konnten wir wichtige Impulse für unsere JobSharing-Arbeit mitnehmen.
Besonders auch Eure praktischen Tipps helfen uns, nach unserem Wiedereinstieg nach der Elternzeit noch besser zusammenzuarbeiten. Während des Gesprächs mit Euch konnten wir uns noch einmal intensiver mit unserer speziellen Rolle als JobShare Tandem auseinandersetzen. Das tat uns gut und war sehr wertvoll für uns. Vielen Dank dafür.“
Stephanie Schroeder & Danielle Weber

HR Businesspartner im JobSharing

Ich halte Jobsharing in Führungspositionen für einen zukunftsweisenden Weg. Damit wird Beschäftigten in verschiedensten Lebenssituationen die Möglichkeit eröffnet, sich als Führungskraft einzubringen. Wir bieten den Beschäftigten neue Optionen und bleiben gleichzeitig als Arbeitgeber interessant. Ich fördere das Modell auch persönlich und habe es im Kreis meiner engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt. Ich wünsche Frau Himmen und Frau Wiench viel Erfolg bei Ihrer Mission, das Spektrum der Führungsbilder in der öffentlichen Wahrnehmung zu erweitern.

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Die Studie von Frau Himmen verdient meiner Meinung nach eine intensive Diskussion in Wissenschaft und Praxis. So wünsche ich ihr konstruktive Reaktionen. Damit TopSharing die volle Wirkung entfalten und so einen spürbaren Beitrag zum Führungskräftemangel leisten kann.

Alfred Lukaszcyk

Dozent an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Erhalten Sie in unserem Video Antworten auf die 5 häufigsten Fragen zu JobSharing für Führungskräfte & Experten.

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